Müller Aluminium - Dachsysteme der Spitzenklasse

Diamant Lichtplattensysteme

Diamant Lichtplattensysteme

für Wintergärten, Carports, Terrassenüberdachungen, Gewächshäuser, Reit- und Industriehallen, Stallgebäude

Warum Diamant Lichtplattensysteme?

Die Klimaveränderung stellt immer höhere Anforderungen an Dacheindeckungen und Wandverkleidungen.
Lichtdurchlässige Platten leiden sehr stark unter der steigenden UV-Strahlung, den erhöhten Niederschlägen durch Hagel und den zunehmenden Stürmen.
Diamant Lichtplattensysteme sind diesen Veränderungen angepasst worden. Sie sind extrem schlagfest, hagelsicher bis 40 mm Hagelkorndurchmesser, hoch UV-beständig, blendfrei, lichtstreuend und weniger aufheizend.

Diamant Lichtplattensysteme - der Edelstein auf Ihrem Dach!

Allgemeines

PVC?    Polycarbonat?    Acryl?
Es gibt unterschiedliche Thermoplaste (Kunststoffe) für Lichtplatten. Welches ist das richtige Material?

Polyvinylchlorid (PVC)

PVC ist der am häufigsten eingesetzte Kunststoff. Lichtplatten werden mit einem Extruder hergestellt. Pulverisiertes Polyvinylchlorid wird mit Schlagzähkomponenten und UV-Stabilisatoren zusammengemischt und erhitzt. Das heiße PVC wird durch eine Düse gespritzt, wonach ein endlos laufendes Planmaterial entsteht. Diese noch warme PVC-Folie wird jetzt mit einem "Werkzeug" in die jeweiligen Profilformen gebracht.
Schematik eines Extruders
Profilierung einer Lichtplatte
Die Qualität einer PVC-Lichtplatte ist immer davon abhängig, welche Zusatzstoffe (UV-Stabilisatoren, Schlagzähkomponenten usw.) der Platte beigemischt werden. Diese Zusatzstoffe können beliebig verändert werden, und nur eine hohe Qualität kann den heutigen Anforderungen des Klimas auf lange Sicht bestehen (z.B. Ausführung HR - hagelsicher bis 40 mm Hagelkorndurchmesser und hoch UV-beständig).

Einsatzbereiche:
Durch seine hervorragende Widerstandsfähigkeit gegen Ammoniak, Säuren, Laugen, Kalk, Phosphate, Futtermittel und Chemie nach DIN 16929 ist die PVC-Platte gerade in der Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken.
Desweiteren eignet sich dieses Material hervorragend im Gewächshausbau, bei Carports und Terrassenüberdachungen uvm. PVC wird fast ausschließlich für einschalige Platten verwendet.

Polycarbonat (PC)

Polycarbonatplatten werden ebenfalls mit einem Extruder hergestellt. Rein äußerlich gleicht dieses Material dem Acrylglas. Es besitzt jedoch eine wesentlich höhere Schlagfestigkeit und ist nahezu unzerbrechlich. Das Grundmaterial ist wie PVC nicht UV-stabil. Hier werden die UV-Stabilisatoren allerdings nicht dem Granulat beigemischt, sondern als Oberflächenvergütung auf die Platte aufgebracht. Ein zweiter Extruder läuft parallel und im sog. heiß in heiß-Verfahren wird die sog. 2. Folie der UV-Stabilität auf dem Basismaterial als Schutz aufgebracht. Deshalb wird dieser UV-Schutz auch Coextrusion genannt.
Als neuestes Herstellungsverfahren bieten einige Hersteller einen beidseitigen UV-Schutz an. Dies hat den Vorteil, dass auch vor eventuell rückseitig einwirkenden UV-Strahlen die Platte geschützt ist.

Eine sehr hohe Lichtdurchlässigkeit, eine hervorragende Schlagfestigkeit, das leichte Eigengewicht und die hohe Lebensdauer zeichnen diese Platte als Verglasungsmaterial aus. Die Schlag- und Stoßfestigkeit ist 200x höher als die von Glas und 10x höher als die von anderen thermoplastischen Materialien.

Einsatzbereiche
Der größte Nachteil gleich vorweg! Polycarbonat ist nicht ammoniakbeständig. Daher sollte es in der Landwirtschaft nicht eingesetzt werden. Braunfärbung und Zersetzung sind die Folge.
Für Wintergärten, Carports, Gewächshäuser, Hallen, Terrassenüberdachungen usw. ist dieses Material allerdings optimal.

Im Gegensatz zum PVC wird Polycarbonat vorwiegend für Stegplatten verwendet. Diese werden in verschiedenen Stärken sowie zwei- oder mehrschalig produziert. Wo früher nur Acryl verwendet wurde, wird nach heutigem Stand der Entwicklung vornehmlich Polycarbonat eingesetzt.
Im Wintergartenbau finden PC-Stegplatten wegen dem sehr guten Wärmedurchgangskoeffizienten (k-Wert) als Bedachungsplatte ihren Platz. Stegmehrfachplatten sind extrem stabil und weisen eine sehr geringe Blendwirkung auf.

Extrusionsanlage
Polycarbonat-Stegplatten

Acryl (PMMA)

Bekannter ist dieses Material unter der Handelsbezeichnung "Plexiglas".
Acrylglas ist stabil, zäh und UV-beständig. Die Plattenherstellung ist nahezu identisch mit der der PC-Stegplatten, ausgenommen der Coextrusion, da die UV-Stabilisatoren bereits im Material enthalten sind.
Früher war Acrylglas sehr bruchempfindlich. Mittlerweile werden Acryl-Platten schlagzäh produziert. Die Schlagzähigkeit von Polycarbonat kann aber auch die neue Generation von Acryl nicht erreichen.
Der Trend bei den Stegplatten geht deshalb ganz eindeutig zu Polycarbonat.

Montage von Licht- und Stegplatten

Es folgt ein kurzer Hinweis zur Befestigung der Licht- und Stegplatten. Eine ausführliche, aber trotzdem kurze und leicht verständliche Montageanleitung finden Sie unter Downloads und erhalten Sie mit jeder Bestellung. Hier finden Sie dann auch Hinweise zur Lagerung, Bearbeitung, Unterkonstruktion usw.
Grundsätzlich können Licht- wie auch Stegplatten leicht und schnell verlegt werden.

Einschalige Lichtplatten
Einschalige Lichtplatten als Dachplatten werden vorgebohrt, dann mit Edelstahlschrauben und unterliegenden Abstandhaltern auf dem Obergurt (Hochsicke) gesichert; einschalige Industrielichtplatten mit Kalotten und Edelstahlschrauben ebenfalls auf dem Obergurt. An der Wand werden fast alle Profillichtplatten im Untergurt verschraubt.

Stegplatten
Stegplatten werden vornehmlich mit Aluminiumprofilen verlegt. Es gibt verschiedene Systeme. Die Platten müssen nicht gebohrt werden und können problemlos in den Profilen arbeiten ohne Undichtigkeiten zu bekommen.
Unterprofil auf dem Sparren auflegen und verschrauben. Stegplatten einlegen und dann das Oberprofil aufsetzen und je nach System einklippsen oder verschrauben. Fertig!